Bodenschutz

Der Boden, auf dem wir unsere mova-Zeltstadt aufbauen dürfen, ist die Existenzgrundlage der Landwirte im Wallis. Der Boden im Obergoms, auf über 1300 m ü. M. ist anders (sensibler und dünner) als im Flachland. Die Vegetationszeit ist kürzer und wenn die Grasschicht mit den Wurzeln beschädigt wird, dauert es länger, bis sich der Boden von den Strapazen des Bundeslagers erholt hat. Deshalb ist es wichtig, dass wir dem Boden Sorge tragen.

Daher gelten für den Boden folgende Regeln:

  • Es darf kein Feuer direkt auf dem Boden gemacht werden. Weder zum Kochen noch für ein Lagerfeuer. Am besten organisiert ihr ein Fass oder ähnliches.
  • Es dürfen keine Löcher gegraben werden für Kühlschränke, Feuerstellen oder ähnliches.
  • Falls es für Lagerbauten zwingend nötig ist, Boden auszuheben, müssen Rasenziegel gestochen werden. Die ausgestochenen Rasenziegel müssen verkehrt auf den Boden gelegt, das weitere Bodenmaterial darauf geschichtet und alles zusammen sauber mit einer Blache oder einem alten Leintuch abgedeckt werden (siehe Grafik).
  • Die Blache/das Leintuch muss mit Steinen oder Heringen gesichert werden, damit es nicht davonfliegt.
  • Die Asche darf nicht in der Natur entsorgt werden. Die vollständig abgekühlte Asche muss in den Abfall (Kehrichtverbrennung).

Weitere Infos und etwas zum Schmunzeln zum Thema Bodenschutz findet ihr hier.