Verpflegung

Vom 7. bis 20. März 2022 müsst ihr eure Essensbestellung fürs mova tätigen. Höchste Zeit also, euren Menüplan zusammenzustellen.

Euch stehen jeden Tag zwei verschiedene Menüs sowie Lunch zur Verfügung. Wählt einfach aus, was davon ihr zum Zmittag und was zum Znacht kochen möchtet. Fürs Frühstück könnt ihr Brot und Kuhmilch bestellen. Alle weiteren Artikel findet ihr im migrova-Store.

Stand: Februar 2022, Änderungen vorbehalten

Menüplan

Die Zutaten für eure bestellten Menüs könnt ihr jeden Tag zur selben Uhrzeit bei der zentralen Abholstation abholen.

Neben der Abholstation befindet sich der Migrova-Store. Das ist der mova eigene Einkaufsladen für eure Lagerküche. Der Migrova-Store ist täglich geöffnet und bietet rund 180 verschiedene Artikel an. Ihr findet dort diverse Produkte fürs Frühstück, Lebensmittel für Allergiker*innen, Gewürze und vieles mehr.

Jede Einheit erhält zwei Zutrittskarten für die Abholstation und den Migrova-Store.

Schliesst die Menüplanung unbedingt schon vor dem 1. März ab. So müsst ihr im März nur noch die Bestellung tätigen.

Beachtet euer Programm bei der Menüplanung. Wenn ihr einen Ausflug macht oder den ganzen Tag auf einem Programm-Spot verbringt, plant ihr am besten einen Lunch ein. Bei den Programm-Spots kann nämlich nicht gekocht werden. Zudem befinden sie sich nicht in unmittelbarer Nähe zu eurem Lagerplatz. Darum ist es nicht möglich fürs Mittagessen auf den Lagerplatz zurückzukehren.

Natürlich kann euch euer Küchenteam das Mittagessen auch per Velo und Anhänger zum Programmspot bringen.

Alle Menüs sind ausgewogen, vielfältig und kostengünstig gestaltet. Bei manchen Menüs habt ihr die Option Fleisch zu wählen – für einzelne Personen oder auch für alle. Seid euch bewusst: Fleisch ist aus Umweltsicht ein Luxusgut.

Denkt daran: Was ihr im März bestellt, wird geliefert und verrechnet. Plant eure Menüs also so präzise wie möglich.

Wenn ihr einen Besuchstag durchführt, bekocht ihr eure Besucher*innen mit einem feinen Zmittag. Wählt dafür am besten das „einfachere“, vegetarische Menü vom entsprechenden Tag aus.

So bereitet sich euer Küchenteam ideal aufs mova vor:

  • Stellt vor dem 1. März einen präzisen Menüplan zusammen.
  • Organisiert euer eigenes Küchenmaterial.
  • Stellt eine Kiste mit Gewürzen und „Basisprodukte“ für eure Lagerküche zusammen.
  • Organisiert (Velo-)Anhänger und Kisten, damit ihr euer Essen von der Abholstation zu eurem Lagerplatz transportieren könnt. Die Anhänger müsst ihr zwingend per Materialtransport ins Goms transportieren (Mitnahme im öV ist nicht möglich).

Umwelt-Tipp

Die Verpflegung gehört im mova zu den Bereichen, die am meisten Treibhausgasemissionen verursachen. Bei der Menüwahl habt ihr es in der Hand: Am stärksten könnt ihr Auswirkungen auf die Umwelt reduzieren, wenn ihr oft ohne Fleisch kocht und wenn ihr Food Waste minimiert.

Mehr pflanzliche Lebensmittel fürs Klima

Ein Grossteil der Umweltauswirkungen der Ernährung entsteht durch tierische Produkte (Fleisch, Milchprodukte, Eier). Da durch den Stoffwechsel der Tiere viel Energie aus dem Futter “verloren geht”, werden für ein Kilo Fleisch mehrere Kilo Pflanzen benötigt. Dies bewirkt, dass zum Beispiel pflanzenbasiertes „Poulet“ nur ein Viertel der Treibhausgasemissionen verursacht im Vergleich zum Poulet, das mal gegackert und am Boden gescharrt hat.

Deshalb unsere grösste Empfehlung: Wählt bei den Menüs die vegetarische Option – alle Gerichte funktionieren geschmacklich wunderbar ohne Fleisch und sind so zusammengestellt, dass ihr auch mit genügend Proteinen versorgt werdet. 🙂

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Gemeinsam gegen Food Waste

Lebensmittel, die produziert und nicht gegessen werden, verursachen Umweltauswirkungen für genau gar nichts. Somit ist die Vermeidung von Food Waste einer der grössten Hebel für nachhaltige Ernährung. Wählt die Menüs anhand des Programms aus. Haben die Teilnehmenden am Morgen einen Sportblock, haben sie vermutlich mittags mehr Hunger und Lust auf die „deftigere“ Menüoption als nach einem gemütlichen Nachmittag – was dann auch zu weniger Resten führt. Es ist nicht immer möglich, die Mengen auf den Biss genau abzuschätzen. Deshalb lohnt es sich, bereits bei der Menüplanung einzuplanen, allfällige Resten bei darauffolgenden Menüs zu verwerten. So kann zum Beispiel die restliche Pasta vom Zmittag als Teigwarensalat die Vorspeise zum Znacht werden.

Im Lager werden wir euch via mova-App & weitere Kanäle mit noch mehr Tipps gegen Food Waste versorgen – zudem werden wir euch informieren, wie ihr übriges Essen austauschen könnt.

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Genug zu essen für eine ganze Stadt

Das ganze mova zu verpflegen ist eine riesige logistische Herausforderung. Viele Faktoren haben bei der Gestaltung des mova-Sortiments eine Rolle gespielt, z.B. die verfügbaren Mengen, der Preis, Anforderungen an die Lagerung und Kühlung, Packungsgrössen und Nachhaltigkeit. So wurden Produkte ausgewählt, weil sie weniger Ladefläche im LKW benötigen. Wir haben analysiert, bei welchen Produkten auch günstige Varianten gewisse Nachhaltigkeits-Standards erfüllen. Nichtsdestotrotz müssen wir mit Kompromissen leben. Da wir bereits für ein einzelnes Zvieri Unmengen an Früchten benötigen wird es kaum möglich sein, nur Walliser Aprikosen zu essen, da die Verfügbarkeit von Aprikosen auch vom Frühlingswetter abhängt.

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